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Schlaf bei Neugeborenen: Was normal ist und was hilft

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Neun Monate lang war dein Baby rundum gehalten, gewiegt und von deinem Herzschlag begleitet. Dann kommt es auf die Welt, und plötzlich ist da Platz, Licht und Stille. Kein Wunder, dass es am liebsten nur auf dir schläft.

Das Wichtigste zuerst: Dein Neugeborenes braucht Hilfe beim Schlafen. Das ist kein Problem, das du lösen musst, sondern ganz normal. In den ersten Wochen geht es nicht darum, etwas beizubringen, sondern darum, dass ihr euch kennenlernt.

Diese drei Dinge habe ich als Mama selbst ausprobiert. Sie ahmen nach, was dein Baby aus dem Bauch kennt.

1. Pucken: gehalten wie im Bauch

Viele Neugeborene beruhigen sich schneller, wenn sie sanft eingewickelt sind. Das dämpft den Schreckreflex, der sie sonst immer wieder weckt. Du kannst ein Pucktuch oder einen Pucksack nehmen. Wenn dein Baby es am Anfang nicht mag, gib dem Ganzen ein paar Versuche. Manche brauchen etwas Zeit.

Damit Pucken sicher ist:

  • Die Arme dürfen eng anliegen, die Hüften und Beine müssen frei beweglich bleiben (Froschhaltung).
  • Gepuckt wird nur in Rückenlage.
  • Nicht zu warm: Zum Pucksack kommt keine zusätzliche Decke.
  • Aufhören, sobald dein Baby versucht, sich zu drehen. Das ist oft zwischen dem 2. und 4. Monat.

2. Sanftes Wiegen und Streicheln

Im Bauch war dein Baby ständig in Bewegung. Leichtes Schaukeln, rhythmisches Klopfen oder Streicheln erinnern es daran und beruhigen sein Nervensystem. Du musst dabei nichts falsch oder richtig machen. Mach das, was sich für euch beide gut anfühlt.

3. White Noise

Im Bauch war es nie still: Blutrauschen, Herzschlag, deine Stimme. Ein gleichmässiges Rauschen, zum Beispiel aus einer Rauschmaschine, kann dein Baby deshalb beruhigen und störende Geräusche überdecken. Stell es nicht direkt neben den Kopf und eher leise, etwa so laut wie eine ruhige Dusche.

Jeder kleine Schritt zählt

Wenn dein Baby mal zehn Minuten in seinem Bettchen schläft, ist das ein Erfolg. Feiere diese Momente. Und wenn es heute nur auf dir schläft, ist das auch in Ordnung. Du machst nichts falsch.

Mehr Unterstützung für die ersten Wochen findest du in meinen kostenlosen Inhalten.